Prüfamt des militärischen BeschaffungswesensDieser mangelhafte Verstellbereich zu kleinen Leistungen macht es unmöglich die Waffe unter 100m Entfernung abzufeuern, wenn der Schütze keinen eingeschalteten Paratronschirm hat.
LFT Verteidigungsministerium Also was habt Ihr euch bei der Risszeichnung im Band 1776 gedacht? Bei Überraumtriebwerken und sonstigen futuristischen ist es leicht ein paar Zehnerpotenzen zu schreiben. Doch bei einer Handfeuerwaffe ist es dringend erforderlich, dass man die Zahlen mit bekannten Größen vergleicht. 4.5 Stunden Dauerfeuer bei feinster Bündelung. Energiegehalt 4.5 * 10 hoch 7 Megajoule. Dies entspricht 12.5 Millionen kWh oder 0.5 Gramm Materie Energieumwandlung nach e=mc². Ein Energiemagazin enthällt somit eine halbe Hiroshima Bombe an Speicherleistung. Auf 4.5 Stunden verteilt ist die Abstrahleistung 2.777.778 kW. Dies entspricht 3 großen Atomkraftwerken. Ein extrem kurzer Feuerstoß von 0.1 Sekunden dauer entspricht der Energie von 7.7 l Benzin oder 62 kg TNT. In dieser Zehntel Sekunde haben bereits 77 kWh Energie die Mündung verlassen. Genug um 10 l Wasser um 6652 Grad zu erwärmen oder um 100 kg Stahl um 4823 Grad zu erwärmen. Getroffende Materie wird also durch die Erwärmung sofort gasförmig. Genau dies ist das Prinzip von Sprengstoff: Feste Materie wird plötzlich gasförmig und möchte mehr Raum einnehmen. Die zum größten Teil aus Wasser bestehenden biologischen Lebewesen explodieren durch den Beschuß in einer extremen Wasserdampfexplosion. Eine solche Waffe in geschlossenen Räumen ohne eingeschalteten Paratronschirm abzufeuern ist daher Selbstmord. Ich meine der Verstellbereich der Abstrahleistung sollte bis auf 300W herunter gehen. mit freundlichen Grüßen Roland Mösl |


