Militärische Strategie: Beurteilung der Transformkanone

Aus militärischer Sicht eine Waffe die längst auf den Schrottplatz der Geschichte gehört. Zur Erläuterung etwas Militärgeschichte von Terra:






  Leserbrief von 1995-06-29 an die Perry Rhodan Redaktion
  Transformkanonen aus der Sicht militärischer Strategie.


In der Anfangszeit der Perry Rhodan Serie hatte die Transformkanone noch eine Existenzberechtigung. Als man die Bomben noch durch die Schutzschirme direkt in das feindliche Schiff bringen konnte war es eine saubere sehr effiziente Waffe. Doch dann kamen HÜ- und Paratronschirm. Anstatt elegant durch den Schirm durch mussten jetzt die Transformbomben mit wachsendem Kaliber und Stückzahl den Schirm zerstören.

Aus militärischer Sicht eine Waffe die längst auf den Schrottplatz der Geschichte gehört. Zur Erläuterung etwas Militärgeschichte von Terra:

Im 2.Weltkrieg wurden mangels Zielgenauigkeit Flächenbombardments eingesetzt. Die Militärs von demokratischen Staaten wagten sich nur deshalb an den großflächigen Einsatz von Bomben gegen die deutsche Zivilbevölkerung, weil sie keine kleinen Ziele treffen konnten.

Der Golfkrieg zeigte dann deutlich 50 Jahre technischen Fortschritts: militärische Ziele konnten mitten in einer Stadt zerstört werden. Sauber und effektive. Ohne flächenhafte Zerstörung stieg die Zerstörungskraft gegen einzelne Ziele beträchtlich. Bunker mit mehrere Metern Stahlbeton Wandstärke konnten zerstört werden. Dies war mit Flächenbombardments nicht möglich.

Transformbreitseiten haben mit Flächenbombardments eine Gemeinsamkeit: eine militärische Notlösung solange man nichts besseres zur Verfügung hat. Nach dieser Logik sucht das militärische Beschaffungswesen seit dem Jahr 2400 - als der HÜ Schirm entwickelt wurde - verzweifelt nach einer Waffe mit höherer Durchschlagskraft als eine ganze Transformbreitseite, aber derart punktförmiger Wirkung, dass 10 km neben einem getroffenen Ziel ein rohes Ei unbeschadet seine Flugbahn fortsetzen könnte.

mit freundlichen Grüßen
Roland Mösl

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  Leserbriefe von Mösl Roland


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Über das Liberale Forum im Wahlkampf, der Empörung über die geplante Schaffung eines neuen Staatsbetriebs bis zu den Problemen mit den Fans der Sonnenenergie.


Leserbriefe an die Computerwelt
Vom Homo Multimind über eine Bestätigung mit meiner negativen Erfahrung mit dem FFF bis zu einem Erfahrungsbericht über das minimum an RAM für Win95.


Leserbriefe an die Reisemobil Zeitschrift ProMobil
Besonders wenn es ums freie Übernachten und die Verbrauchswerte der Reisemobile geht, stimmt Roland Mösl mit der Meinung von Pro Mobil meist nicht überein.


Leserbriefe an Fachzeitschriften von Mösl Roland
Von Leserbriefen an Auto Motor und Sport über die Auto Zeitung und Esotera bis zum ÖAMTC Clubmagazin Auto Touring. Sowohl gegen Autofanatiker als auch Autofeinde.


Über Briefe oder Flugblätter begrenzt verteilte Neuigkeiten
Der vergebliche Versuch mit dem GEMINI Leistungspool über einen erlebtes Drehbuch bis über die schreckliche Ziellosigkeit unserer Gesellschaft.


Leserbriefe zur Perry Rhodan Serie
Betrachtungen zu der in der Serie so beliebten Transformkanone, einer zu starken Handfeuerwaffe, Kollisionen zwischen Raumschiffen und einem der Zeitdilation ähnlichem Phänomen.


Leserbriefe an Staberl von der Kronen Zeitung
Von einer Steuergeldverschwendung in einer Schule über die Selbstzerstörung von König Krösus zu den Methoden der Ärzte jedes Quartal einen Krankenschein zu bekommen.




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