Zu hohe Verbrauchswerte bei Wohnmobil Tests

Sind die Angaben zum Diesel Verbrauch bei Wohnmobilen viel zu hoch? Eigene Erfahrungen mit einem Citroen Jumper zeigen einen weit geringeren Treibstoffverbrauch.



  Leserbrief von 1996-09-07 an Pro Mobil
  Käuferabschreckung


Bisher fuhr ich einen Renault Espace so 50.000 km und 50 Übernachtungen im Auto pro Jahr. Allmählich wurde mir der Komfort meines Espace zu gering.

Eigentlich ist mir der Komfort schon seit Jahren zu gering. Aber ich lese regelmäßig ProMobil bei meinen Vater und wegen der abschreckenden Berichte über die Schwierigkeiten beim freien Übernachten - ich bin immer beruflich unterwegs und nie am Campingplatz - und auch wegen der riesigen Verbräuche schreckte ich lange davor zurück ein Wohnmobil zu kaufen.

Dann habe ich mir doch einen Citroen Jumper mit langen Radstand und 2.5 l TD gekauft. Dieser wird von mir gerade ausgebaut. Ich zitterte vor der ersten Tankstelle, doch es kam alles anders:

Auf den ersten 7000 km hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 7.43 l trotz mindestens 10% Anteil Stadtverkehr. Absoluter Rekord war eine Fahrt von Dortmund nach Salzburg mit 6.7 l auf 100 km.


Vielleicht wird das Auto ausgebaut 0.5 bis 1 l mehr brauchen, aber dann bin ich noch immer weit von den Horror Verbrauchswerten in Ihrer Zeitschrift entfernt. Etwa im Heft 5/96 Seite 58: Bei geruhsamer Urlaubsfahrt überzeugt der Stern unter den Transportern sogar mit Verbräuchen zwischen 10 und 11 Litern.


Ich habe deswegen schon überlegt ob ich vielleicht Lehrgänge in sparsamen Fahren anbieten soll. Schreiben sie doch genauer, wie die Testaustos gefahren werden. So mit Strecken und Geschwindigkeitsdiagrammen. Ich verstehe jedenfalls unter gemütlicher Urlaubsfahrweise das Tempo der schnellsten großen LKW auf der Autobahn. Vielleicht versteht Ihr Testfahrer darunter das Tempo, wo die Lichthupe weniger als dreimal pro Stunde betätigt werden muss.

mit freundlichen Grüßen

Roland Mösl



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