Einsparungspotential durch weniger rezeptpflichtige Medikamente

Würden Sie als Arzt die Pille in einer 12 Monatspackung verschreiben und auf 3 von 4 möglichen Krankenscheinen verzichten?



  Leserbrief von 1996-06-15 an den Kronen Zeitung Kolnumnisten Staberl
  Einsparungspotential durch weniger rezeptpflichtige Medikamente


In Ihren Artikel vom letzten Samstag erwähnen Sie 3.5 Milliarden Einsparungspotential für den Fall das einige Medikamente nicht mehr rezeptpflichtig wären.

Seit 3 Jahren pilgere ich alle 3 Monate mit einen Krankenschein meiner Frau zum Hausarzt. Gegen diesen Krankenschein bekomme ich von der Sprechstundenhilfe dann auch ein Rezept für 3 Monate Antibabypille. Eine Unterschrift des Arztes ziert dann auch dieses Rezept.

Dieser Hausarzt hat meine Frau ein einziges mal gesehen. Mich würde nur intressieren, wieviel er für den Krankenschein kassiert?

Mit mehren Hunderttausend Frauen in Österreich multipliziert kommt da schon ein Teil der erwähnten 3.5 Milliarden zum Vorschein.

Nach meinen Wissen ist in Österreich keine Pille in einer Packung für mehr als 3 Monate am Markt. Warum wohl?

Würden Sie als Arzt die Pille in einer 12 Monatspackung verschreiben und auf 3 von 4 möglichen Krankenscheinen verzichten?

mit freundlichen Grüßen

Roland Mösl



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