Wirtschaftliches Leitbild des 21. Jahrhunderts

Newsletter der PEGE - Planetary Engineering Group Earth von 2014-11-23.



  Wirtschaftliches Leitbild des 21. Jahrhunderts


Schon in meinem ersten Buch 1992 "Aufstieg zum Solarzeitalter" schrieb ich über das größte Geschäft des 21. Jahrhunderts: Warum findet es nicht statt? Weil das größte Geschäft des 21. Jahrhunderts hinter einer Nebelwand aus Propaganda verschleiert liegt. Es gibt zwei tödliche Fehler: an die eigene Propaganda glauben und in Übereinstimmung mit der Feindpropaganda gehen.

  An die eigene Propaganda glauben


Nach der Suezkrise 1956 setzte Nasser auf die Propaganda von der enorm starken ägyptischen Armee. Er fing an, an die eigene Propaganda zu glauben. 100.000 Mann und 1000 Panzer an der israelischen Grenze provozierten den 6 Tage Krieg.

Wenn man fossile Energie oder Energie aus Kernspaltung verkauft, dann macht man natürlich Propaganda gegen die Konkurrenz. Aber wenigstens intern sollte man einen klaren Kopf bewahren und nicht auf die eigene dümmliche Propaganda herein fallen.

  Die Feindpropaganda übernehmen


Vor dem großen Kampf klopft Boxer A große Sprüche. Boxer B geht in Übereinstimmung mit dieser Feindpropaganda, fühlt sich chancenlos und wird im Kampf prompt KO geschlagen.

Schauen wir mal die deutsche Photovoltaikindustrie an. Schweres KO im 2013. Die sind voll auf die Feindpropaganda herein gefallen. Hier eine Liste der Feindpropaganda gegen Photovoltaik:
  • Wir werden weniger Strom brauchen (die Grünen)
  • Ausbauziel 70 GW Photovoltaik für Deutschland (die Solarlobby)
  • Solarstrom ist teurer als Kohlestrom (die Konkurrenz)
Natürlich wird die Konkurrenz ihre Vorzüge hervor streichen. Kohlestrom ist billig solange man die Folgekosten durch den Klimawandel nicht berücksichtigt. Der Rest läuft unter dem alten Sprichwort "Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr".

  Richtige Argumente gegen die Feindpropaganda


  • Wir werden weniger Strom brauchen (die Grünen).

    Deutschland verwendet 1750 TWh thermische Energie direkt für Raumwärme, Warmwasser, Prozesswärme und für mechanische Energie aus dem Verbrennungsmotor. Diese muss mit 650 TWh Strom ersetzt werden. Weiters müssen wir das Recycling immer mehr perfektionieren. Phosphor Rückgewinnung statt tote Ostsee durch Überdüngung nur als ein Beispiel. Auch das wird viel Strom benötigen.

  • Ausbauziel 70 GW Photovoltaik für Deutschland (die Solarlobby)

    Wir müssen von einer Verdoppelung des Strombedarfs ausgehen. Selbst bei einem extremen Ausbau der Windenergie wird Photovoltaik die Hauptlast tragen müssen. Bei der Verwendung von Strom aus Sonne und Wind gibt es 3 Hauptphasen.
    • Direkte Verwendung, konventionelle Kraftwerke abschalten bei Sonne und Wind. Diese erste Phase endet bei etwa 70 GW PV Ausbau
    • Tag/Nachtausgleich durch Akkus. Bei zunehmenden Strombedarf endet diese Phase bei etwa 300 GW Photovoltaikausbau
    • Sommer/Winterausgleich durch Strom zu Methan. Damit wird 100% erneuerbare Energie für Deutschland möglich. Hier muss mit einem Photovoltaikausbau bis 1200 GW gerechnet werden.


  • Solarstrom ist teurer als Kohlestrom (die Konkurrenz)

    Solarstrom ist nicht einmal halb so teuer wie Ölimporte, wenn es ums Autofahren geht. Machen wir unsere Autoindustrie zur weltweit führenden Elektroautoindustrie. Während wir unsere Autoindustrie zukunftsfähig machen, sparen wir uns die teuren Ölimporte. Mit dem Ölausstieg schaffen wir das nötige Rüstzeug, billige und langlebige Akkus, um den Atom- und Kohleausstieg zu bewältigen


  Knalltütenaktionismus


Jahrzehntelang haben die Fans der erneuerbaren Energie Rentabilitätsrechnungen hassen gelernt. Das berühmte "Es rechnet sich nicht". Doch anstatt über die Fehler und deren Ursachen in der Rentabilitätsrechnung nachzudenken, falsche Bewertung im Steuersystem, keine Berücksichtigung von Folgekosten, ging man dazu über die Rentabiltätsrechnung einfach abzulehnen.

Eine echte Energiewende in der richtigen Reihenfolge ist von großen volkswirtschaftlichen Nutzen, schafft Wohlstand für alle. Aber Knalltütenaktionismus diskreditiert die Energiewende. Wie soll bei einer weitgehend zerschlagenen Photovoltaikindustrie Atom- und Kohleausstieg gleichzeitig funktionieren? Parolen brüllen ohne zu Denken ist verachtenswert.

  Im Zentrum der Katastrophe


Montag besuchte ich die Veranstaltung "Nachhaltigkeit oder Resilienz". Ich musste immer wieder still daran danken "Das ist kein Kabarett, die meinen das ernst". Welcher normale Mensch würde bei einer Begegnung in der Wüste mit einem hungrigen Löwen über die Ernährungsgewohnheiten von Löwen zu diskutieren beginnen? Genau das wurde aber in einem Beispiel erklärt, um den Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und Resilienz zu erklären.

Um es mit den Worten des berühmten Kabarettisten Karl Farkas zu sagen: "Schauen Sie sich das an".

  Es muss weiter gehen, es wird weiter gehen


Ich kämpfe mit allen was ich habe für eine lebenswerte Zukunft. Ich bitte euch um eure Unterstützung. Ich würde gerne zu vielen Vortragsabenden kommen, die alle so erfolgreich sein mögen wie der "Hietzinger Energiestammtisch".
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  PEGE Organisation, Roland's Magazin


Nachhaltigkeit oder Resilienz
Ich war am 17. November 2014 in der Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen bei der Diskussion über ''Nachhaltigkeit und Resilienz''.




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Kontext Beschreibung:  Datum Zeit Monat 11 Nov November Herbst 2014-11-23